Donnerstag, 12. Februar 2015

10.02.15 Laer'scher FC : Germania BO-West



15) 10.02.2015: Laer’scher FC 06 gg. SV Germania Bochum-West 12/27, 1:2 (0:1), 17 Zuschauer, BZA Havkenscheider Straße Platz 2 Bochum, Testspiel, Auslastung: 1,7%

Entfernung zwischen den Plätzen: 6,8km

Testspiel im Bochumer Vorort Laer (mit ä gesprochen, wir sind hier nicht im Münsterland!), wo der heimische LFC als B-Liga 6. den Vorletzten (17.) aus der A-Liga empfing.

Das Spiel war in der ersten Halbzeit dominiert vom Gast, der nach nicht allzu langer Zeit per direkt verwandeltem Freistoß in Führung ging und danach immer wieder gute Spielzüge darbot, ohne jedoch erhöhen zu können.
Die zweite Halbzeit war dann etwas ausgeglichener, da der LFC nun mehr fürs Spiel tat. Das zweite Tor machte aber wiederum die Germania, bevor in der 90. Minuten Laer das 1:2 machte, wobei der Spieler sich aus 20 Metern dachte, einfach mal volley abzuziehen – sehr schönes Tor!

Platz 2 der Bezirkssportanlage Havkenscheider Straße, der siebtletzte fehlende Platz im Spielbetrieb des Kreises Bochum für mich. Der Platz hat Asche und liegt ca. 20 Meter unterhalb des Hauptplatzes, von dem aus es keinen direkten Weg zu Platz 2 gibt. Zu bieten hat er einen Unterstand und ein heute nicht genutztes Verkaufsheim mit Vordach. 2016 wird der Platz wohl auf Kunstrasen umgerüstet.















Dienstag, 10. Februar 2015

09.02.15 Jong Ajax : Achilles '29 - Sportpark De Toekomst



14) 09.02.2015: Jong Amsterdamsche FC Ajax 1900 gg. RKSV Achilles '29 Groesbeek, 2:1 (1:1), 244 Zuschauer, Sportpark De Toekomst, Eerste Divisie, Auslastung: 4,88%

Entfernung zwischen den Plätzen: 125km

In der zweiten niederländischen Liga stand ein etwas ungewöhnlicher Doppelspieltag an, da man freitags und montags anzutreten hatte. So ging es nachmittags nach Amsterdam zum montags 20 Uhr-Spiel der zweiten Mannschaft des AFC Ajax – man spielt die zweite Saison in der zweiten Liga, nachdem der Verband die Zweiten zugelassen hat – gegen Achilles '29 aus Groesbeek, die ebenfalls ihre zweite Spielzeit in der zweiten Liga spielen. Aktuell stehen beide Teams eher im Mittelfeld – Absteiger wird es mit großer Wahrscheinlichkeit eh nicht geben, da keine Mannschaft aus der drittklassigen Topklasse aufsteigen will – wobei Jong Ajax auf Platz 9 liegend besser dasteht, als die Gäste auf Platz 14.

Das Spiel war 90 Minuten lang doch schon arg anstrengend. Kein wirklich gutes Spiel bei fiesem Regen und Wind, wobei zunächst Achilles optisch überlegen wirkte. Folgerichtig machte Achilles aus seiner zweiten Torchance das 0:1 nach dickem Abwehrfehler. Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin, Ajax machte Mitte der ersten Halbzeit den Ausgleich – wiederum ein böser Abwehrfehler ging auch hier voraus – und die erste Halbzeit endete.
Gab es in Halbzeit 1 noch einige wenige Torchancen, fand offensiv in Halbzeit 2 fast nichts mehr statt, bis Ajax eine Viertelstunde vor Schluss mit einem recht hübschem Tor der Siegtreffer gelang.

Der Sportpark De Toekomst besteht aus 9 Großfeldern und einem Kleinfeld, zudem gibt es eine Soccerhalle und ein Baseballfeld. Das Hoofdveld, auf dem Jong Ajax spielt, hat Naturrasen und ist auf den Hintertorseiten nicht ausgebaut, während die Längsseiten jeweils mit Sitzplatztribünen bebaut sind. Auf der Gegenseite findet sich eine Stahlrohrkonstruktion mit roten und weißen Sitzschalen, die nicht überdacht sind. Die Hauptseite wird von einer überdachten Tribüne geziert, die schon mehrere Architekturpreise gewonnen hat und ebenfalls mit roten und weißen Sitzschalen daherkommt, die aber hier nicht abwechselnd daherkommen, sondern den Schriftzug AJAX ergeben. Die Tribüne selber weiß schon gut zu gefallen mit ihrem geschwungenen Dach und den integrierten Strahlern.

















Sonntag, 8. Februar 2015

08.02.15 VfL Wedau : Blau-Weiß Neuenkamp - Sportplatz an der Regattabahn



13) 08.02.2015: VfL Wedau 1918 gg. Blau-Weiß Neuenkamp 89/25, 2:1 (2:1), 53 Zuschauer, Sportplatz an der Regattabahn Duisburg, Kreisliga B2 Duisburg-Mülheim-Dinslaken, Auslastung: 2,12%

Entfernung zwischen den Plätzen: 7,9km

Das zweite Spiel am Sonntag hieß dann VfL Wedau 1918 gegen den Fusionsverein Blau-Weiß Neuenkamp – die Fusion fand schon 1991 statt, wobei die Stammvereine TuS Neuenkamp 1889 und DJK Viktoria 25 Neuenkamp waren. Der Gastgeber vom VfL belegt nach der Hinrunde Platz 13 (von 16), steht also im Abstiegskampf, während Neuenkamp auf Platz 2 liegt, jedoch schon 8 Punkte hinter Tabellenführer ETuS Bissingheim (die heute gegen den Dritten vom SV Duissern spielten und bisher nur ein Remis hinnehmen mussten und noch nicht verloren haben).

Das Spiel begann doch schon gut überraschend, denn der VfL Wedau legte los, als wären sie hier der Favorit und spielten die Blau-Weißen an die Wand. Dem Torwart der Gäste war es zu verdanken, dass es bis zur 18. Minute dauerte, bis das 1:0 fiel, hatte er zuvor doch drei Mal Glanzparaden gezeigt. Das 1:0 hingegen war dann nen Ei, dass sich Neuenkamp fast selbst reinlegte, wobei der Torwart schuldlos war. Das 2:0 folgte dann nur 5 Minuten später: Ein Spieler des VfL konnte fast ohne Gegenwehr 30 Meter bis zum Tor laufen, umkurvte auch den Torwart und netzte einfach ein, sah kinderleicht aus. Danach aber wachte Neuenkamp auf und verlegte nun seine Bemühungen in die Hälfte des VfL Wedau und da man nur 10 Minuten bis zum Anschlusstor brauchte, hatte man das Gefühl, die Partie könnte komplett kippen, aber bis zur Pause blieb es beim 2:1 für die Gastgeber.
Die zweite Hälfte sah dann nur noch die Gäste im Angriff, der VfL stellte sich nur noch Hinten rein und verteidigte mit 10 Mann, während ein Spieler an der Mittellinie auf lange Bälle wartete. Der VfL Wedau machte das aber ziemlich gut und die Gäste kamen nicht wirklich zu Torchancen. Das 2:2 fiel dann vermeintlich nach 75 aber doch, da ein 30 Meter Freistoß sich ganz doof ins Tor senkte, der Spieler hatte aber nicht bemerkt, dass der Schiedsrichter nur einen indirekten Freistoß verhängt hatte – statt Tor gab es also Abstoß. Bis zum Ende konnte der VfL das Ergebnis halten und gewinnt überraschend gegen Blau-Weiß Neuenkamp, das nun 11 Punkte hinter Tabellenführer Bissingheim liegt, das 1:0 gegen Duissern gewinnen konnte.

Der Sportplatz an der Regattabahn des VfL Wedau liegt an der Masurenallee zwischen eben der Regattabahn, dem Barbarasee und dem stillgelegten Ausbesserungswerk Wedau der Deutschen Bahn. Ehemals mit Aschelaufbahn versehen, ist diese mittlerweile beseitigt worden, genauso wie die Stufen, die es früher mal auf der Gegenseite gab. Somit bleiben auf beiden Längsseiten nur noch Wälle über.
















08.02.15 ETuS Bissingheim II : SV Duissern II - Sportanlage Vor dem Tore



12) 08.02.2015: Eisenbahner-TuS Bissingheim 1925 II gg. SV Duissern 23 II, 0:3 (0:1), 58 Zuschauer, Sportanlage Vor dem Tore Duisburg, Kreisliga C2 Duisburg-Mülheim-Dinslaken, Auslastung: 2,9%

Entfernung zwischen den Plätzen: 7,7km

Auftakt in den Sonntag machte dieser Kreisliga C-Kracher, wobei der gastgebende Eisenbahner-Turn- und Sportverein Duisburg-Bissingheim 1925 e.V. mit seiner zweiten Mannschaft die zweite Mannschaft des SV Duissern 23 empfing. In der Tabelle hieß das, dass der 9. (von 12) den 5. empfing.

Das Spiel begann mit besseren Gästen, die sich gemächlich immer wieder in die Offensive bequemten und nach einer Viertelstunde in Führung gingen. Danach wurde die Partie bis zum Halbzeitpfiff ausgeglichen, wobei beide Teams nicht die allerbesten Fußballer hatte und viele Torchancen gab es auch nicht.
Die zweite Halbzeit machte der ETuS notgedrungen mehr, lief aber immer wieder in Konter der Gäste. So folgte nach 65 Minuten das 0:2 per Strafstoß, da einer der Konter nur unfair gestoppt werden konnte. Nach 70 Minuten hätte Bissingheim II dann rankommen können, verschoss aber einen Handelfmeter – der Spieler versuchte es mit Gewalt und der Ball landete an der Latte. Danach machte Duissern II noch das 0:3 (75.) und das Spiel war gelaufen.

Die Sportanlage Vor dem Tore besitzt einen Ascheplatz, der in nicht allzu schlechtem Zustand ist. Auf der Gegenseite gibt es etwas Wall, sowie auf beiden Längsseiten Parkbänke. Nebendran gibt es noch einen Rasenplatz, der aber seit Ewigkeiten nicht mehr genutzt wird für den Spielbetrieb, sowie im hinteren Teil der Anlage ein Aschekleinfeld, das mittlerweile aber komplett mit Rasen bewachsen ist.